Donnerstag, 18. August 2016
Punkte plus Äpfel = Schürze
Diese Küchenschürze besteht aus verschiedenen Baumwollstoffen, und da ich nur eine Lage Baumwolle für eine Schürze sehr dünn fand, habe ich sie innen mit rotem Baumwollstoff gefüttert. So ist sie insgesamt schön stabil.
Sie sollte eigentlich noch eine Tasche bekommen, aber das gestaltete sich mit dem Apfelstoff sehr schwierig, weil ich diese dem Muster anpassen wollte. Ich habe sie dann deshalb weggelassen, sonst hätte ich sie aus der Mitte eines großen Stück Stoffes heraus schneiden müssen. Mit einem Muster das sich gleichmäßiger wiederholt würde sowas natürlich nicht passieren, aber die Äpfel waren zuerst da :) Der Stoff nennt sich "Red Apples & Orange" und ist von Sevenberry aus Japan, einer Marke die, wie ich finde, ganz hübsche und interessante geometrische Muster im japanisch-traditionellen Stil herstellt.
Sie sollte eigentlich noch eine Tasche bekommen, aber das gestaltete sich mit dem Apfelstoff sehr schwierig, weil ich diese dem Muster anpassen wollte. Ich habe sie dann deshalb weggelassen, sonst hätte ich sie aus der Mitte eines großen Stück Stoffes heraus schneiden müssen. Mit einem Muster das sich gleichmäßiger wiederholt würde sowas natürlich nicht passieren, aber die Äpfel waren zuerst da :) Der Stoff nennt sich "Red Apples & Orange" und ist von Sevenberry aus Japan, einer Marke die, wie ich finde, ganz hübsche und interessante geometrische Muster im japanisch-traditionellen Stil herstellt.
Der Schnitt existiert zur Zeit nur auf Papier, den habe ich mir selbst ausgedacht, irgendwie gab es online keinen der mir gefiel. Vielleicht mache ich im Winter mal ein PDF daraus. Auch ganz neu habe ich nämlich diese Schneiderpuppe, die dafür hergehalten hat.
Der Clip zum verstellen der Halsschlaufe sitzt nicht auf dem Schlüsselbein, sondern weiter hinten, was nicht anders zu bewerkstelligen ging, da ich vorn gern breite Träger für einen schöneren Ausschnitt wollte. Eine Schleife oben hinten kam für mich nicht in Frage, weil ich das wirklich fummelig finde.
Gepostet bei RUMS
Eine Runde Salzseifen
Weil sich mit nichts so schön duschen lässt wie mit Salzseifen, und weil sie je länger gelagert umso schöner sind, habe ich gleich zwei große Chargen gesiedet.
Wie immer sind es Naturseifen. Beide habe ich sehr frisch beduftet, weil ich das unter der Dusche mag. Sie enthalten 60% und 65% Meersalz und sind mit Mischungen natürlicher ätherischer Öle beduftet.
Die weiße "Salty Sailor" habe ich ganz klassisch mit hauptsächlich Schaumfetten und Salz gemacht, beduftet mit einem Mix aus Litsea, Koriander und schwarzem Pfeffer, was sehr zitronenartig riecht (Zitronenöl selbst hält sich nicht lange in Seife).
Die "Saltocado", bzw. deutsch "Salzocado", hat außer Schaumfetten noch einen guten Anteil Avocadoöl, wodurch sie ihre hellgrüne Farbe bekommen hat. Sie duftet ebenfalls frisch nach Litsea, allerdings hat sie noch sehr angenehme herb-süßliche Untertöne durch Rosenholz und Neroli.
Wie immer sind es Naturseifen. Beide habe ich sehr frisch beduftet, weil ich das unter der Dusche mag. Sie enthalten 60% und 65% Meersalz und sind mit Mischungen natürlicher ätherischer Öle beduftet.
Die weiße "Salty Sailor" habe ich ganz klassisch mit hauptsächlich Schaumfetten und Salz gemacht, beduftet mit einem Mix aus Litsea, Koriander und schwarzem Pfeffer, was sehr zitronenartig riecht (Zitronenöl selbst hält sich nicht lange in Seife).
Die "Saltocado", bzw. deutsch "Salzocado", hat außer Schaumfetten noch einen guten Anteil Avocadoöl, wodurch sie ihre hellgrüne Farbe bekommen hat. Sie duftet ebenfalls frisch nach Litsea, allerdings hat sie noch sehr angenehme herb-süßliche Untertöne durch Rosenholz und Neroli.
Mir ist zum ersten Mal aufgefallen, dass sehr glatte Silikonformen sehr viel glänzendere Seifen hervorbringen. Verpackt in biologisch abbaubarem Zellglas erwarten sie nun ihr säuberndes Schicksal.
Donnerstag, 4. August 2016
Notizmäppchen für Zettelkram
Dieser kleine Helfer soll mir all die Infos unterwegs erleichtern, die ich mir aufschreiben muss. Und weil ich gerade dabei war, und das Motiv so gut passte, mit dem "Journal de Voyage", habe ich ihn auch im Bon Voyage - French General von Moda, passend zum Mäppchen für unsere Reisepässe und meinem Reiseportemonnaie gemacht.
Es ist relativ klein, A6 groß. Die harte Rückseite des Blocks habe ich in einen Schlitz geschoben. Links gibt es eine große Einstecktasche für viele beschriebene Zettel, und noch eine kleinere vorn für aktuelle Zettelchen. In der Mitte befinden sich zwei Gummischlaufen für den Stift.
Die Innenseiten sind mit Decovil 1 verstärkt, die Außenseite zusätzlich mit Vilene 250. Den Schnitt habe ich mir selbst ausgedacht, irgendwie habe ich da online nichts passendes gefunden.
Verlinkt zu RUMS und Taschen Sew-Along 2016
Montag, 1. August 2016
Kleine Portemonnaies für die große Reise
Die Ferien stehen an, und es wäre doch toll, wenn man die andere Währung danach in einem Reiseportemonnaie in die Schublade packen könnte, bereit fürs nächste Mal, dachte ich mir. Und so habe ich mich daran gemacht, mein Portemonnaie so zu entwerfen, wie ich es für mich am passendsten wäre.
Klein sollte es sein, es ist nur eine Geldkartenbreite breit, sowie auch hoch. Außen hat es ein Kleingeldfach, so dass man es nicht jedes Mal beim bezahlen ganz öffnen muss. Innen haben 4 Geldkarten Platz, es gibt innen ein kleines Reißverschlussfach für Aspirin oder anderes Kleinzeug, und ein tiefes Fach für Geldscheine. Ein kleines Raumwunder, sozusagen :)
Klein sollte es sein, es ist nur eine Geldkartenbreite breit, sowie auch hoch. Außen hat es ein Kleingeldfach, so dass man es nicht jedes Mal beim bezahlen ganz öffnen muss. Innen haben 4 Geldkarten Platz, es gibt innen ein kleines Reißverschlussfach für Aspirin oder anderes Kleinzeug, und ein tiefes Fach für Geldscheine. Ein kleines Raumwunder, sozusagen :)
Ein kleines Rotes für mich, Stoff Bon Voyage - French General von Moda, passend zum Mäppchen für unsere Reisepässe:
Dieses rote Portemonnaie habe ich außen zusätzlich mit Decovil 1 verstärkt, das folgende blaue nur innen mit Vilene 250, da der Außenstoff ein dickerer Bezugsstoff ist.
Türkisblaue Stoffe für das von Freund, die Farben hatte er ausgesucht. Dies war auch mein erster Entwurf, die Reißverschlusstasche außen sitzt hier noch etwas höher, und ich hatte den Fingerring vergessen:
Auch verlinkt zum Taschen-Sew-Along 2016 von greenfietsen, die passen doch toll zum dortigen Thema Monatsthema "Klein aber oho! Minitaschen".
Dienstag, 26. Juli 2016
Im Winter werden wir nicht dünner
mit diesem Berg an Marmelade, der entstanden ist:

Cherries & Berries - Erdbeeren, Brombeeren, Kirschen
Erdbeer & Kiwi
Blaubeer & Banane
Himbeer & Pfirsich
Apfel & Kiwi
Pfirsich & Passionsfrucht
Ich benutze keinen fertigen Gelierzucker, noch nie. Ich habe bisher immer selbst, mit Pektin und Zitrone, meine Marmelade angedickt. Nun habe ich seit neuestem Agar Agar entdeckt, und bin ganz begeistert. Es funktioniert immer und mir gefällt die Konsistenz. Die Marmelade wird ein bisschen fester als mit Pektin, eher wie eine Marmelade die man Stunden einkocht. Ein bisschen hängt das Resultat auch davon ab wie viel Säure die Flüssigkeit enthält, je mehr Säure enthalten ist umso weniger dickt es an. Also, wenn man geschickt dosiert, dann wird die Marmelade angenehm fest-cremig, genau wie ich es mag. Ich habe lieber mal eine etwas zu feste Marmelade als eine zu dünne, die einem die Finger herunter läuft, was mit Pektin immer eher passiert ist.
Als guten Richtwert habe ich ausgemacht, dass bei Agar Agar ein gestrichener Teelöffel per 500g ein guter Richtwert ist, das funktioniert so gut wie immer (je nachdem wie viel Säure wird es eher fester oder cremiger). Wenn die Marmelade wenig bis keine Säure hat, kann man das Agar Agar etwas reduzieren, bzw. die Menge auch etwas erhöhen, wenn sie viel Säure hat, wie beispielsweise die Apfel-Kiwi-Marmelade. Man setzt die Früchte mit dem Zucker an und rührt, noch im kalten Zustand, das Agar Agar unter und lässt es ca. 10min quellen. Zwischenzeitlich kann man gut die Gläser im Ofen sterilisieren, die benötigen auch 10min bei 100°C. Danach erhitzt man alles und lässt es 2-4 min kochen (Gelierprobe, wie üblich). Man kann auch notfalls auch nachträglich noch Agar Agar hinzufügen, wenn der Geliertest zu flüssig ausfällt.
Himbeer-Pfirsich
ist eine Traumkombination, wenn man es genau so dosiert, dass man beide Bestandteile gleichermaßen schmeckt. Das hängt auch mit von den Früchten ab die man verwendet, gekaufte haben ja immer mehr Wasser. Bei uns kamen die Himbeeren aus dem eigenen Garten, und nach einem Testglas habe ich das Verhältnis gut bestimmen können. Himbeeren schmecken ja immer sehr intensiv vor, das optimale Verhältnis Himbeeren/Pfirsiche liegt irgendwo zwischen 1:2 und 1:3. Ich habe diese Marmelade über die Jahre hinweg schon ein paar Male gemacht, man muss mit einem Test jedes Mal wieder das optimale Verhältnis herausfinden, weil die Balance bei dieser Marmelade wichtig ist.
Blaubeer-Banane
war mal ein Fund aus dem Internet. Ich weiß auch nicht mehr was mich geritten hat diese Kombination auszurobieren, aber ich war überrascht. Man mischt hierfür etwa 1kg Blaubeeren mit 4 klein geschnittenen, nicht allzu reifen Bananen und einem halben gestr. TL Zimt. Heraus kommt ein relativ lustiger, neuartig-fruchtiger Geschmack, den wir alle sehr mögen.
Kiwi-Apfel
habe ich zum ersten mal probiert. Wir sind davon ganz angetan, die Kombination passt richtig gut, wenn man sehr sauere Äpfel benutzt. Hier kann man das Verhältnis 1:1 Kiwi zu Apfel als Richtfaden nehmen. Ich habe noch ein ganz klein wenig Vanille mit benutzt, die aber nicht vorschmeckt.
Die anderen Marmeladen waren eher spontane Improvisationen, wovon mir noch die Cherries & Berries am besten gefällt, die werde ich nochmal nachmachen. Die Kiwi-Erdbeer schmeckt leider 1:1 doch zu wenig nach Kiwi, aber immerhin trotzdem sehr lecker nach Erdbeeren. Pfirsich-Passionsfrucht passt auch gut zusammen, kann man mal machen, muss ich aber nicht unbedingt nochmal genauso nachmachen (es gab gerade ganz billig Passionsfrüchte).
Die Labels habe ich auch selber gestaltet und mit dem Drucker gedruckt, mir war irgendwie nach Punkten.

Cherries & Berries - Erdbeeren, Brombeeren, Kirschen
Erdbeer & Kiwi
Blaubeer & Banane
Himbeer & Pfirsich
Apfel & Kiwi
Pfirsich & Passionsfrucht
Ich benutze keinen fertigen Gelierzucker, noch nie. Ich habe bisher immer selbst, mit Pektin und Zitrone, meine Marmelade angedickt. Nun habe ich seit neuestem Agar Agar entdeckt, und bin ganz begeistert. Es funktioniert immer und mir gefällt die Konsistenz. Die Marmelade wird ein bisschen fester als mit Pektin, eher wie eine Marmelade die man Stunden einkocht. Ein bisschen hängt das Resultat auch davon ab wie viel Säure die Flüssigkeit enthält, je mehr Säure enthalten ist umso weniger dickt es an. Also, wenn man geschickt dosiert, dann wird die Marmelade angenehm fest-cremig, genau wie ich es mag. Ich habe lieber mal eine etwas zu feste Marmelade als eine zu dünne, die einem die Finger herunter läuft, was mit Pektin immer eher passiert ist.
Als guten Richtwert habe ich ausgemacht, dass bei Agar Agar ein gestrichener Teelöffel per 500g ein guter Richtwert ist, das funktioniert so gut wie immer (je nachdem wie viel Säure wird es eher fester oder cremiger). Wenn die Marmelade wenig bis keine Säure hat, kann man das Agar Agar etwas reduzieren, bzw. die Menge auch etwas erhöhen, wenn sie viel Säure hat, wie beispielsweise die Apfel-Kiwi-Marmelade. Man setzt die Früchte mit dem Zucker an und rührt, noch im kalten Zustand, das Agar Agar unter und lässt es ca. 10min quellen. Zwischenzeitlich kann man gut die Gläser im Ofen sterilisieren, die benötigen auch 10min bei 100°C. Danach erhitzt man alles und lässt es 2-4 min kochen (Gelierprobe, wie üblich). Man kann auch notfalls auch nachträglich noch Agar Agar hinzufügen, wenn der Geliertest zu flüssig ausfällt.
Himbeer-Pfirsich
ist eine Traumkombination, wenn man es genau so dosiert, dass man beide Bestandteile gleichermaßen schmeckt. Das hängt auch mit von den Früchten ab die man verwendet, gekaufte haben ja immer mehr Wasser. Bei uns kamen die Himbeeren aus dem eigenen Garten, und nach einem Testglas habe ich das Verhältnis gut bestimmen können. Himbeeren schmecken ja immer sehr intensiv vor, das optimale Verhältnis Himbeeren/Pfirsiche liegt irgendwo zwischen 1:2 und 1:3. Ich habe diese Marmelade über die Jahre hinweg schon ein paar Male gemacht, man muss mit einem Test jedes Mal wieder das optimale Verhältnis herausfinden, weil die Balance bei dieser Marmelade wichtig ist.
Blaubeer-Banane
war mal ein Fund aus dem Internet. Ich weiß auch nicht mehr was mich geritten hat diese Kombination auszurobieren, aber ich war überrascht. Man mischt hierfür etwa 1kg Blaubeeren mit 4 klein geschnittenen, nicht allzu reifen Bananen und einem halben gestr. TL Zimt. Heraus kommt ein relativ lustiger, neuartig-fruchtiger Geschmack, den wir alle sehr mögen.
Kiwi-Apfel
habe ich zum ersten mal probiert. Wir sind davon ganz angetan, die Kombination passt richtig gut, wenn man sehr sauere Äpfel benutzt. Hier kann man das Verhältnis 1:1 Kiwi zu Apfel als Richtfaden nehmen. Ich habe noch ein ganz klein wenig Vanille mit benutzt, die aber nicht vorschmeckt.
Die anderen Marmeladen waren eher spontane Improvisationen, wovon mir noch die Cherries & Berries am besten gefällt, die werde ich nochmal nachmachen. Die Kiwi-Erdbeer schmeckt leider 1:1 doch zu wenig nach Kiwi, aber immerhin trotzdem sehr lecker nach Erdbeeren. Pfirsich-Passionsfrucht passt auch gut zusammen, kann man mal machen, muss ich aber nicht unbedingt nochmal genauso nachmachen (es gab gerade ganz billig Passionsfrüchte).
Die Labels habe ich auch selber gestaltet und mit dem Drucker gedruckt, mir war irgendwie nach Punkten.
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