Samstag, 3. November 2018

Sauerteig und erstes Roggenmischbrot

Für 2 Wochen habe ich jetzt meinen ersten Sauerteig gehegt und gepflegt, den ich mir selbst hergestellt habe. Dies ist erstaunlich einfach, man braucht dafür nur Mehl und Wasser (in meinem Fall Roggenmehl). Man kann aus so ziemlich jedem Getreide Sauerteig herstellen, aber ich wollte endlich mein eigenes Roggenbrot backen, da es das ja im UK nicht so häufig gibt.

Fleißig habe ich also meinen Sauerteig gefüttert und behütet, und letztendlich scheint er nun fertig zu sein. 

Je nachdem bei welcher Temperatur man so einen Sauerteig führt, entwickeln sich unterschiedliche Bakterien. Kalt entwickeln sich Säuren, wärmer mehr Milchbakterien. Ich habe ihm also einen schicken Platz auf dem Boiler spendiert, und er riecht joghurtartig. Offensichtlich mag er es dort.

Und hier sind sie nun, meine ersten beiden Mischbrote, die heute aus ihm entstanden sind, 50:50 Roggen/Weizen. Sie haben sich vom Teigling hin zum Brot verdoppelt, was ich nicht so erwartet hatte, mich aber enorm gefreut hat. Das heißt der Sauerteig hat schon eine gute Triebkraft.


Sonntag, 18. März 2018

Laptophülle im Frühlingsschnee

Eigentlich sollte diese Laptophülle ein Frühlingsbote werden, war ich doch in der letzten Woche sogar schon im T-Shirt unterwegs. Die Krokusse blühen, und inmitten der Frühlingsgefühle war mir nach Grün. Grün ist immer schön, aber im Frühling ganz besonders. Nun aber ist der Schnee ganz plötzlich über uns hereingebrochen, genau als sie fertig wurde.

Ich reise im Moment so oft, und habe meinen Laptop immer im Handgepäck. Ich muss ihn deshalb so oft beim Zoll auf das Laufband legen, dass ich dachte es wäre doch schön, wenn er da etwas geschützter wäre.

Ich habe das Laptop einfach ausgemessen, mir 2 schöne Stoffe ausgesucht, den inneren mit H640 verstärkt und losgenäht - und so sieht meine Laptophülle nun aus



Sonntag, 10. September 2017

Michelmützen

Als ich sie das erste Mal sah, war es Liebe auf den ersten Blick, mit den Michelmützen von lillemo. Umso besser, wenn man auch zwei Michel zu Hause hat, die man damit bemützen kann. Es war klar, dass ich das Schnittmuster irgendwann einmal nähen musste.

Der Herbst naht, und so habe ich eine kleine Verschnaufpause inmitten unseres anstehenden Umzugs dazu genutzt beim nähen zu entspannen. Mal nach einem anderen Schnittmuster als dem eigenen zu nähen, war wirklich entspannend. Mir schossen zwar trotzdem tausende Ideen durch den Kopf, aber ich habe dieses Mal keine Pläne für zukünftige Projekte daraus geschmiedet.

Verwendet habe ich für außen 1000 Denier Cordura in braun. Das ist wasserabweisender Stoff aus Nylon, der in dieser Stärke auch oft für Jacken verwendet wird.

Innen sind die Mützen unverhofft farbenfroh. Dort habe ich die Reste meines vorherigen Projekts verwendet, das ich auch bald vorstellen werde. Hierbei handelt es sich um Baumwollstoff im Design australischer Aborigines, mit Motiven derer Punktmalereien. Man sieht sie ab und zu unter den Schirmen hervorblitzen.


Dienstag, 29. August 2017

PATCHY Pflastertasche - die kleine Reiseapotheke

Ganz neu darf ich euch nun vorstellen, Patchy das kleine Pflastertäschchen.


PATCHY ist ein klappbares Täschchen für Pflaster das mit einem Druckknopf verschlossen wird.


Geschlossen hat es die Maße 10cm x 9cm x 2cm


Es besteht außen aus abwischbarem Wachstuch und hat innen verschiedene, durchsichtige Einschubfächer aus Vinyl und ein Reißverschlussfach.

Erhältlich ist das Schnittmuster für PATCHY hier: http://www.shop.fummelkram.com


Die Anleitung beschreibt jeden Schritt detailliert. Eine Kurzanleitung ist zusätzlich dabei. Außerdem enthalten sind Rubriken mit Tipps zum nähen von Wachstuch und Vinyl.


Das Täschchen wurde extra entwickelt um auch von Kindern benutzt werden zu können. Pflaster werden ja oft in Pappschachteln verkauft, die für sich nicht einfach zu öffnen sind. Dank der Option auch eine Lasche für einen Karabiner anzubringen kann man es auch gut in der Handtasche mitnehmen. Es ist so auch eine praktische kleine Reiseapotheke.

Die Anleitung beschreibt auch verschiedene Optionen. Man kann entweder alle Taschen durchsichtig nähen, oder auch wahlweise einige aus Baumwolle. So kann man z.B. die Reißverschlusstasche entweder für Pflaster oder auch für Spangen oder Haargummis benutzen.

Und hier noch ein paar mehr Designbeispiele:








Auch gepostet bei: Taschen-Sew-Along

Mittwoch, 16. August 2017

Selbst gestaltete Pflaster

Diese Idee zaubert vielleicht dem ein oder anderen Kind doch noch ein Lächeln aufs Gesicht, wenn zwar ein kleines Unglück passiert ist, es aber sich dann ein lustiges Pflastermotiv aussuchen darf. ...vielleicht ja sogar eins im Design seines Lieblingspullovers, seiner Lieblingstasche etc..



Hier geht es zum Tutorial: Selbst gestaltete Pflaster

Verlinkt bei CreadienstagDienstagsdingeHoT

Donnerstag, 20. Juli 2017

Kinderkleid SMILLA - warum nicht mal anders?

Die Smilla ist ein kurzärmliges Kleid in den Größen 92-140 aus Jersey, das man ganz einfach aber auch sehr aufwendig nähen kann. Sie kommt mit Matrosenkragen und/oder Zipfelkapuze daher.

Die Smilla setzt sich aus unterschiedlichen Längspanelen zusammen. Sie sitzt figurbetont, aber doch gemütlich und nicht eng. Sie lässt besonders viel Platz für Fantasie, da man mit ihr viele Stoffe kombinieren kann. Du brauchst für sie mindestens zwei verschiedene Stoffe, die miteinander harmonieren. Dies macht den Charakter der Smilla aus, und trägt zusätzlich optisch dazu bei, dass der Rock schwingend wirkt.

Hier kannst du die Smilla kaufen:

http://www.shop.fummelkram.com
oder
https://www.craftsy.com/profile/fummelkram

Außer dem Schnitt erwartet dich ein sehr ausführliches Tutorial, das aber ebenfalls eine Kurzanleitung für erfahrene Näher enthält.














Montag, 10. Juli 2017

Federtasche für die Lieblingslehrerin

Ende des Schuljahres müssen wir uns von der Lieblingslehrerin meines Sohnes verabschieden, und weil sie so toll war gibt es ein kleines Geschenk. Ich dachte eine Federtasche passt vielleicht ganz gut, und der Stoff wurde von meinem Nachwuchs ausgesucht. Sie ist relativ jung, da passt das funky Design vielleicht.



Zum ersten mal habe ich mit meiner Maschine gestickt, und es war total einfach. Hierfür habe ich mir ein paar Schriften gekauft, das Monogramm hier ist die Schrift ”Curlz Font”.



Und hier ist sie also aufgeklappt:



Der Schnitt ist ein Freebook von Montag Handarbeiten, “Federmappe mit Umschlag"

Der Stoff ist von Butinette, und innen habe ich sie mit Soft & Stable by Annie verstärkt, weshalb sie auch leer so schön steht.

Ich fand die Idee mit dem aufklappbaren Umschlag für den Schnellzugriff ganz witzig. Der Originalschnitt empfiehlt Kam Snaps, aber ich bin total froh keine benutzt zu haben, weil ich glaube der Verschluss passt nicht so richtig an die Tasche, sie würde sich wirklich schwierig schließen lassen.