Sonntag, 11. Oktober 2015

Meersalzseife mit Sheabutter und Seide

Ein kleines Pflegeschätzchen durch ihr Babassuöl, Sheabutter, Olivenöl, Rizinusöl und Weizenkeimöl, und 100% Meersalz auf die Gesamtfettmenge. Frisch und zitronig beduftet.



Dienstag, 6. Oktober 2015

Waldseife mit Heilerde

Diese Seife riecht sehr krautig-waldig, und wie die Optik vermuten lässt war das auch geplant ;)


Die grüne Hälfte entstand durch grüne Tonerde, die braune enthält Heilerde. Der Duft entstand durch Zypresse mit etwas Zitrone und ein paar Kräutern.

Seife mit Basilikum, Kräutern und Zitronengras

Diese Seife riecht sehr frisch zitronig, hat aber auch eine herb krautige Unternote. Diese Kombination mag ich sehr. Gefärbt wurde sie mit Tonerden, das Orange entstand durch unraffiniertes Palmöl, pürierte Ringelblumen und Kurkuma:


Sandelholzseife mit selbstgemachtem Herbststempel

Es wird langsam mal Zeit meine Herbstseifen zu dokumentieren. Im Zuge dessen habe ich auch meinen ersten Seifenstempel selbst hergestellt. Hierfür habe ich meinen Entwurf mit Kohlepapier auf ein Stück Ton appliziert, und das dann vorsichtig mit einem kleinen Messer ausgeschabt. Danach habe ich eine rechteckige Schalung drum herum gebastelt, und mit Epoxidharz ausgegossen. Das sah dann so aus:

 

Die Seife, die ich damit bestempelt habe ist mit Sandelholz und Wintergrün beduftet, also holzig und eher herb. Ich mag das sehr, allerdings sind die Oberfläche und Kanten der Seife an sich nicht ganz so glatt wie sie gern gehabt hätte. Aber nuju, man kann manchmal eben nicht alles haben. Sie ist trotzdem schön und riecht wirklich toll:


Gefärbt wurde die Seife mit verschiedenen Tonerden, Chromoxid und Eisenoxid.

Mini-Portemonnaie

Die Nähmaschine ist repariert wieder zurück, hurra!

Nicht ganz optimal geworden, das Mini-Portemonnaie. Es ist so groß wie eine Kreditkarte, passt in eine Handfläche, und es war eine ganz fummelige Angelegenheit es zu nähen Meine Maschine näht nicht ganz so präzise, und sie hat leider auch Probleme mit dicken Stoffen/Stellen.


Ich wollte etwas für Kleingeld, wenn ich schnell mal losgehe und nicht viel mitnehmen will. Mir war wichtig, dass Bank- und Kreditkarten hinein passen, deshalb hat es innen 4 Einsteckfächer für Karten. Einen Geldschein kann man dort auch notfalls mit reinstecken. Nicht mein Meisterstück, aber ganz nett und praktisch. Ich war mir nicht ganz sicher, wie die Stoffe wirken würden, aber fertig gestellt mag ich sie, finde sie wirken schön lebendig. Das Reißverschlussfach ist innen orange.

Schnitt selbst entworfen. Das Making Of als Erinnerung für mich. Beidseitig kurz vor dem Fertigstellen:



Sonntag, 13. September 2015

Wichtelpaket zum Herbstanfang

Ich habe es auch geschafft mein Wichtelpäckchen zu verschicken, und hoffe es kommt gut an. Ich habe mir große Mühe damit gegeben, und so sah es aus bevor ich es zugemacht habe:


Die Blätter habe ich selber entworfen, und eines davon habe ich auch auf die beiliegende Karte geklebt:


Eine große Hilfe dabei war mir der Plotter, der am Wochenende bei uns eingezogen ist.

Scottish Shortbread Katzen

Nach dieser Testkatze



entstanden mehrere Bleche voller köstlichen Scottish Shortbreads. Das sind Kekse die nur aus Butter und Mehl bestehen, und auch so schmecken. Idealerweise zergehen sie bröselig auf der Zunge, was mir, wie ich finde, auch gelungen ist. 


Die Katzenform ist meine eigene Variation. Das Shortbread braucht Löcher um sich nicht zu wölben, und so habe ich diese benutzt um den Katzen ein Gesicht zu geben.


Auf Nachfrage, hier das Rezept (für ein Blech Katzen):

115g weiche Butter (Raumtemperatur)
55g Zucker (caster sugar)
gute Prise Salz
130g Kuchenmehl
40g gemahlener Reis

Den besten gemahlenen Reis erhält man aus Rundkornreis, wie Risottoreis oder Milchreis. Diesen in der Kaffeemühle so fein wie möglich mahlen, bis er weiß puderig, fast mehlartig ist. Man kann jedoch kein Reismehl nehmen, jenes hat nicht den gleichen Effekt. Der Reis sorgt für eine mürbe Textur. Langkornreis funktioniert nicht.

Die Butter in eine Schüssel geben und mit einer Gabel so lange schlagen bis sie weich und geschmeidig ist. Zucker und Salz unterschlagen bis sie gelöst sind.

Mehl und gemahlenen Reis vermischen. Dann diese Mischung nach und nach unter die Butter mengen. Bei diesem Schritt ist es wichtig nur ganz vorsichtig und nicht zu lange zu kneten, nur genau so lange bis sich ein Teig gebildet hat. Es soll sich so wenig Gluten wie möglich binden. Umso kürzer dieser Arbeitsschritt, desto zarter ist später die Textur.

Entweder eine 15x15cm Form mit Backpapier auslegen, und den Teig hineindrücken (nur leicht die Oberfläche rollen), nicht ganz bis an den Rand. Oder, für Kekse wie die Katzen, den Teig erst mit der Hand in Form drücken, danach nur noch die Oberfläche vorsichtig begradigend glatt rollen, hin zu einer 1cm Dicke, und Kekse ausstechen. Alles für ca. 15min in den Kühlschrank geben.

Den Ofen auf 150°C vorheizen (Umluft 130°C). Mit einem Zahnstocher Löcher in die Kekse piksen, damit Luft entweichen kann. Danach für 1 Stunde backen, oder einzelne Kekse für 30min, bis sie durch sind, aber nicht braun. Sofort nach dem backen in Finger schneiden, bzw. Kekse nur auskühlen lassen. Ausgekühlt am besten in einem luftdichten Behälter aufbewahren.